+++FDP wählt Larc Fröhlich als Bürgermeisterkandidat+++
Petershagen, 08.12.04
Der FDP-Kreisverband Märkisch-Oderland schickt
den 32jährigen Larc Fröhlich ins Rennen
um das Bürgermeisteramt in Letschin. Auf einer
Kreismitgliederversammlung in Schulzendorf wählten
die Liberalen den selbständigen Elektromeister
aus Letschin einstimmig als Kandidaten. Die Bürgermeisterwahl
wurde nach dem Einzug von Jutta Lieske in den Landtag
notwendig.
Larc Fröhlich setzt auf überparteiliche
Zusammenarbeit in der Sache. „Die Probleme in Letschin
sind nicht durch parteipolitische Polemik zu lösen,
sondern nur durch gemeinsame Anstrengungen. Ich will
deshalb den in der Gemeinde vorhandenen Sachverstand
nutzen“, sagte er.
Der Kreisverband wird Herrn Fröhlich im Wahlkampf
unterstützen.
+++FDP: Hartz IV darf regionales Handwerk nicht gefährden+++
Petershagen, 05.08.04
FDP-Landtagskandidat Gordon Willert befürchtet, dass
die vielen Ungereimtheiten und handwerklichen Mängel
bei Hartz IV auch Gefahren für das regionale Handwerk
mit sich bringen.
"Die gemeinnützigen Arbeiten, zu denen ALG-II-Empfänger
herangezogen werden können, dürfen keine Konkurrenz
zu gewerblichen Anbietern werden. Pflichtaufgaben
von Gemeinden und Kreisen dürfen nicht über Hartz
IV vergeben werden. Ansonsten drohen weitere Verluste
von Arbeitsplätzen im regionalen Handwerk und Gewerbe.
Es darf nicht sein, dass z.B. Malerarbeiten in Schulen
auf diese Art abgewickelt werden", sagte Willert.
Die Zahl von 26,2 % Arbeitslosigkeit im Raum Bad Freienwalde
lässt Schlimmes erwarten, zumal die Statistik ohnehin
durch Rechentricks der Bundesregierung geschönt ist.
Die FDP fordert, dass IHKs und Handwerksverbände vor
der Einrichtung von Arbeitsfeldern oder der Vergabe
von Arbeiten Kontrollrechte eingeräumt werden. Dadurch
soll erreicht werden, dass gemeinnützige Arbeit nur
zusätzlich erfolgt und keinem lokalen Anbieter Konkurrenz
macht.
+++FDP: Fixierung auf Schönefeld schadet Brandenburg+++
Petershagen, 29.07.04
Die unklare Situation um das Genehmigungsverfahren
und die totale Fixierung auf die künftige Alleinstellung
des Flughafens Schönefeld in Brandenburg und Berlin
blockiert alle anderen Entwicklungsmöglichkeiten von
Flughäfen in Brandenburg. Das zeigt sich am Beispiel
von Neuhardenberg. "Hier wird die bestehende Chance
durch die Landesregierung aus SPD und CDU verspielt",
kritisierte FDP-Landtagskandidat Gordon Willert.
Die FDP vermisst eine Fortschreibung der zu erwartenden
Marktstellung von Schönefeld bei Fertigstellung in
ca. zehn Jahren. Dabei ist der zu erwartende Arbeitsplatzgewinn
mit den Arbeitsplatzverlusten in Tegel, Tempelhof,
Neuhardenberg usw. gegenzurechnen. Nur so kann eine
rationale Entscheidung getroffen werden.
Ebenso ist in Berlin die Diskussion um die wirtschaftliche
Sinnhaftigkeit der vorzeitigen Schließung von Tempelhof
zu werten. Auch hier negiert die Landesregierung aus
SPD und PDS jede andere sinnvolle Möglichkeit.
Die FDP Märkisch-Oderland und ihre Landtagskandidaten
fordern auf der Basis des FDP-Landtagswahlprogrammes
eine Abkehr von dieser, alle anderen Entwicklungsmöglichkeiten
strangulierenden Politik.
"Ungesicherte Erwartungen an das Schönefelder Projekt,
das vielleicht einmal gebaut wird, dürfen konkrete
Projekte wie in Neuhardenberg nicht unmöglich machen",
sagte Willert.
+++CDU fährt Schlangenlinien in der Bildungspolitik+++
Petershagen, 26.07.04
"CDU-Fraktionschefin Beate Blechinger tut so, als
habe ihre Partei in der Schulpolitik in Daueropposition
gestanden", stellte FDP-Landtagskandidat Heiko Krause
fest. "Sie prangert die Ergebnisse der Abschlussprüfungen
als Resultat einer skandalösen Politik der SPD an,
um sich anschließend wieder als Koalitionspartner
anzudienen und die angeblichen Erfolge zu loben. Wer
solche politischen Schlangenlinien fährt, sollte in
Brandenburg keinen Führerschein für die Landesregierung
bekommen", sagte Krause.
PISA hat gezeigt, dass brandenburgische Schüler erheblich
weniger Unterricht erhalten als die der erfolgreichen
PISA-Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg. Bayerische
Schüler erhalten bis einschließlich 9. Klasse 1.000
Stunden mehr Unterricht als unsere Kinder. Das entspricht
einem Jahr mehr Schulunterricht.
"Bei solchen Unterschieden darf man sich über schlechte
Abschlussergebnisse nicht wundern. Für die FDP ist
entscheidend, dass die Qualität der Leistungen der
Schüler verbessert wird", betonte Krause.
Der Rückgang der Schülerzahlen auf einen historischen
Tiefstand muss genutzt werden, um die Klassenstärken
zu senken. Dazu ist ein Abbau der Lehrerstellen auf
nunmehr 22.200 das falsche Signal. Weniger Schüler
pro Klasse, mehr Unterricht, individuelle Betreuung
und der Erhalt der Realschulen als bewährte, von den
Eltern gewünschte Schulform sind die richtigen Rezepte.
Auch hier zeigt sich das Glaubwürdigkeitsdefizit der
CDU: In einem Interview in der Märkischen Oderzeitung
im Mai lobte Frau Blechinger die brandenburgischen
Realschulen noch als die Schulform, die bei PISA am
besten abgeschnitten hat. "Auf ihrem jüngsten Landesparteitag
hat die Union die Realschulen geopfert. Heute ist
die FDP die einzige Partei, die konsequent für diese
Schulform eintritt", sagte Krause abschließend.
+++FDP: Klares Bekenntnis zum Flughafen Neuhardenberg+++
Petershagen, 07.07.04
Die Liberalen in Brandenburg sind die einzige Partei,
die sich konsequent zur Entwicklung des Flughafens
Neuhardenberg bekennt. "Wir haben uns in unserem Wahlprogramm
schriftlich und für jeden nachlesbar für die Start-
und Landegenehmigung für größere Maschinen in Neuhardenberg
ausgesprochen, erklärte Landtagskandidat Gordon Willert.
Die FDP hat bereits mehrere Veranstaltungen zur Flughafenthematik
durchgeführt und appelliert an die Bürgerinitiative
Pro Flughafen, sich nicht nur an die im Landtag vertretenen
Parteien zu wenden. Gordon Willert kritisierte CDU
und SPD, die trotz prominenter Vertreter aus Märkisch-Oderland
bisher nichts getan haben. "Obwohl mit Frau Blechinger
und Herrn Fritsch beide Fraktionsvorsitzenden aus
unserem Kreis kommen, bewegt sich nichts. Entweder
haben die beiden keinen Einfluss in ihren Fraktionen
oder sie wollen sich nicht engagiert einsetzen", vermutet
Willert.
Für die FDP bedeutet eine Fluggenehmigung für größere
Maschinen nicht nur eine Chance für die von Arbeitslosigkeit
gebeutelte Region, sondern auch eine sinnvolle Ergänzung
der Verkehrsinfrastruktur um Berlin.
"Schönefeld wird - wenn der Ausbau jemals kommt -ein
Hochpreisflughafen werden. Neuhardenberg wäre eine
ideale Ergänzung z.B. für osteuropäische Carrier.
Hier werden Chancen verpennt, weil die Landtagsabgeordneten
aus Märkisch-Oderland zu wenig tun", meinte Landtagskandidat
Heiko Krause.
+++FDP gratuliert den Gewinnern des EM-Ratespiels+++
Petershagen, 06.07.04
Die Liberalen haben ihr Quiz zur Europameisterschaft
2004 beendet. Unter allen Teilnehmern, nicht nur unter
denen, die den Europameister richtig getippt hatten,
wurden die Preise verlost. Den Hauptpreis, einen BFB-EM-Ball,
hat Wilfried Dirks gewonnen. Jeweils ein Video gewannen
Carola Bienert und Kristel Bergfeld. Die Gewinner
werden benachrichtigt und erhalten die Preise zugeschickt.
Die FDP gratuliert allen Gewinnern und bedankt sich
für die rege Teilnahme.
+++FDP: Keine Erhöhung der Kreisumlage+++
Petershagen, 14.06.04
Die Liberalen im Kreistag werden auch bei der geplanten
Sondersitzung des Kreistages am 23. Juni einer Erhöhung
der Kreisumlage auf keinen Fall zustimmen. Das beschlossen
Kreisvorstand und Kreistagsfraktion einstimmig auf
ihrer Kreisvorstandssitzung in Zechin.
Die Kreistagsfraktion hat eine Beschlussvorlage zur
Sondersitzung des Kreistages zur Festsetzung der Kreisumlage
auf 41,25 % eingereicht.
"Eine Erhöhung der Kreisumlage zieht den Kommunen
das dringend nötige Geld für Investitionen aus der
Tasche. Einsparungen müssen beim Kreis selbst erbracht
werden, denn die Schulden sind auch durch jahrelange
Tatenlosigkeit beim Kreis entstanden", sagte Fraktionschef
Werner Selle.
Die Liberalen haben bereits mehrfach Sparvorschläge
gemacht, beispielsweise eine Zusammenlegung von kreislichen
Einrichtungen, um einen schnelleren Personalabbau
zu ermöglichen. Mit einem Austritt aus dem Flächentarifvertrag
könnte der Kreis mittelfristig die Personalkosten
erheblich senken.
Aus Sicht der FDP erweist sich nun, dass die Strategie,
mit wechselnden Mehrheiten zu arbeiten, nicht aufgeht.
"Wir brauchen berechenbare Konstellationen, um die
schwierigen Probleme zu lösen. Das darf aber nicht
auf dem Rücken der Gemeinden geschehen", meinte Werner
Selle abschließend.
+++FDP startet Gewinnspiel zur Fussball-EM+++
Petershagen, 09.06.04
"Wer wird Europameister?" - diese Frage stellen die
Liberalen in Märkisch-Oderland bei ihrem neu eingerichteten
Gewinnspiel im Internet. Unter allen Einsendern werden
ein EM-Ball und weitere Preise verlost. Unter www.fdp-mol.de
finden Sie alle Informationen zur Teilnahme am Gewinnspiel.
Fussball und Politik haben vieles gemeinsam: die Spielzeit
bzw. die Wahlperiode ist zeitlich begrenzt und einen
Stammplatz in der Mannschaft bzw. im Parlament hat
man nur bei guten Leistungen. Fussball wie Politik
sind Teamarbeit, bei denen man nur mit Fairness und
Zusammenspiel erfolgreich sein kann. Während aber
bei der Europameisterschaft gilt: "das Runde muss
in das Eckige" ist es bei der Europawahl das eckige
Kreuz, das in den richtigen Kreis auf dem Wahlzettel
muss. Hierzu haben die Wählerinnen und Wähler am kommenden
Sonntag Gelegenheit.
+++FDP: Rentenunrecht für DDR-Gesundheitsdienst beseitigen+++
Petershagen, 10.05.04
Der FDP-Kreisverband Märkisch-Oderland und der Landtagskandidat
Gordon Willert unterstützen den Einsatz des Bundes
der Rentner und Hinterbliebenen (BRH) für den mittleren
Gesundheitsdienst der DDR. Diese Personengruppe, z.B.
Hebammen, Krankenschwestern, Physiotherapeuten oder
Fürsorgerinnen, sind in der DDR nicht gut bezahlt
worden. Dazu kamen Wochenend- und Schichtdienst. Als
Ausgleich wurde dieser Gruppe ein Steigerungsfaktor
von 1,5 Punkten bei der Rente zugesagt. Dieser Bestandsschutz
ist inzwischen abgeschafft worden.
"Hier besteht eine eklatante Ungerechtigkeit für 240.000
Menschen, gegen die im Bundestag allein der FDP-Abgeordnete
Klaus Haupt aufgestanden ist", sagte Gordon Willert.
"Wenn gerade die GRÜNEN behaupten, der mittlere Gesundheitsdienst
hätte zu den DDR-Eliten gehört, so offenbart dies
eine erhebliche Unkenntnis der Verhältnisse."
Der BRH hat zur Klärung der Rentenfrage den Europäischen
Gerichtshof in Straßburg angerufen. Die FDP hält eine
politische Lösung für notwendig, die für einen im
Rentenrecht benachteiligten Personenkreis endlich
Verbesserungen bringt.
+++FDP-Kreisverband für Erhalt der Realschule in Strausberg+++
Petershagen, 07.05.04
In den Streit um den Erhalt oder die Schließung von
Schulen in Strausberg hat sich nun auch die FDP-Kreisvorsitzende
Renate Hausknecht eingeschaltet. Sie sprach sich eindeutig
für den Erhalt der Realschule als der erfolgreicheren
Schulform aus.
"In Strausberg als größter Stadt im Märkisch-Oderland
muss die Schulvielfalt erhalten bleiben. Dazu gehört
auch eine Realschule", sagte Renate Hausknecht und
wies darauf hin, dass die FDP in der ersten Landesregierung
nach der Wiedervereinigung dafür gesorgt haben, dass
es in Brandenburg überhaupt Realschulen gibt.
Ein Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag, übergangsweise
Schulen einzügig zu führen, wurde im Kreistag angenommen.
"Es ist schon ein ziemliches Chaos unter den Sozialdemokraten.
SPD-Kultusminister Reiche für die Schiller-Realschule,
die SPD-Stadtverordneten dagegen. SPD-Beigeordneter
Brinksmeier für die übergangsweise Einzügigkeit, SPD-Fraktionschef
Fritsch im Landtag dagegen", kritisierte Hausknecht.
Nach Meinung der FDP kann eine Entscheidung über einen
Schulstandort nicht von einer einmaligen Präsentation
der Schule abhängen. Auf der Homepage der SPD-Strausberg
wird der Eindruck erweckt, die "glänzende Präsentation"
der Anne-Frank-Gesamtschule habe die Mehrzahl der
Anwesenden beeindruckt. Schulleiter und Elternsprecher
der Schiller-Realschule hätten "Schwierigkeiten, etwas
Gleichwertiges entgegenzusetzen.", heißt es auf der
Seite.
"Wir brauchen fachliche Kriterien für die Qualität
von Unterricht und keine Show-Auftritte. In Brandenburg
muss man sich entscheiden, welche Schulform man will.
Dies sollte Thema der Landtagswahl werden, damit die
Bürgerinnen und Bürger darüber entscheiden können",
sagte Renate Hausknecht.
+++Krause: Fördermittel für Wohnungsabriss auch für Dörfer gewähren+++
Petershagen, 03.05.04
FDP-Landtagskandidat Heiko Krause fordert Zugangsmöglichkeiten
kleinerer Gemeinden zu den Wohnungs-Abrissprogrammen
des Landes.
"Manche kleine Gemeinde, die drei leere Plattenbaublöcke
am Ortseingang stehen hat, ist in ihrer Entwicklung
ebenso hart getroffen wie eine große Stadt mit hunderten
von leer stehenden Wohnungen. Das Landes- und Bundesprogramm
zum Abriss von 50.000 Wohnungen darf sich nicht nur
auf Städte konzentrieren", meinte Krause.
Die FDP sieht einen gefährlichen Trend zur Vernachlässigung
des ländlichen Raumes in der Landespolitik. Es ist
zwar richtig, die wenigen vorhandenen Finanzmittel
zu konzentrieren, aber dies kann nicht allein zugunsten
der großen Städte erfolgen. Mit einer Sanierung von
DDR-Industrieruinen und Abriss von Plattenbauten könnte
in mancher Gemeinde eine wirtschaftliche Entwicklung
in Gang gesetzt werden.
"Ich halte auch die Politik des Landesbauministeriums,
Dörfer, die bei der Kommunalreform in eine Stadt eingemeindet
wurden, weiterhin als ländlicher Raum zu betrachten,
für unhaltbar. Erst nimmt man den Gemeinden gegen
das Votum der Bürger die Selbständigkeit und dann
lässt man ihnen noch nicht einmal die wenigen Vorteile,
die eine Eingemeindung bringt", fügte der FDP-Politiker
hinzu.
+++FDP sieht Alternativen zur Kostenbeteiligung der Eltern beim Schülertransport+++
Petershagen, 10.03.04
Die FDP-Kreistagsfraktion sowie die Landtagskandidaten
Gordon Willert und Heiko Krause stellen die Schülerbeförderungssatzung
des Kreises und die Form der Schülerbeförderung grundsätzlich
in Frage. Sie sehen Alternativen zur geplanten 50%igen
Kostenbeteiligung der Eltern.
Nach einem Gespräch mit Mitarbeitern des Deutschen
Landkreistages ergibt sich für die FDP folgendes Bild:
es gibt zwei Grundmodelle des Schülertransportes,
den autonomen, d.h. separat für Schüler organisierten
Transport, und den integrierten Transport, bei dem
die Schüler mit dem regulären ÖPNV mitfahren. Jeder
Landkreis kann eigene Organisationsformen finden,
bei denen auch soziale Faktoren einbezogen werden
können, oder nach Entfernung gestaffelte Kostenerstattungen
möglich sind.
Gordon Willert fordert deshalb: "Wir dürfen nicht
zunächst die Eltern zur Kasse bitten, sondern müssen
die Organisationsform des Transportes prüfen. Eine
Hinwendung zum autonomen Transport könnte die Kosten
reduzieren. Dazu wäre aber eine Neuausschreibung der
Transportleistungen notwendig."
Die FDP-Kreistagsfraktion will zu diesem Thema eine
Anhörung mit Betroffenen, sowie Anbietern von Transportleistungen
und dem kreislichen Schulverwaltungsamt durchführen.
Ziel der Überlegungen ist eine möglichst geringe Beteiligung
der Eltern an den Kosten und, falls möglich, die Verkürzung
der Fahrzeiten. Darüber hinaus könnte bei einer Verminderung
der Gesamtkosten auch das Kostenbeteiligungsmodell
für die Eltern verändert werden.
+++Neuwahl des Kreisvorstandes der Jungen Liberalen MOL+++
Waldesruh, 22.02.2004
Am 22. Februar haben die Jungen Liberalen Märkisch-Oderland
einen neuen Kreisvorstand gewählt. Bei der durch ein
Grußwort der FDP-Kreisvorsitzenden Renate Hausknecht
eröffneten Versammlung wurde Christine Juschka (26)
aus Hoppegarten als neue Kreisvorsitzende gewählt.
Außerdem in den Vorstand gewählt wurden Daniel Walther
(17) aus Petershagen als Stellvertreter und Christian
Siemianowski (28) aus Neuenhagen als Schatzmeister.
Der neue Vorstand hat sich vorgenommen, die Julis
MOL stärker und präsenter zu machen und die Liberalen
im Wahlkampf wesentlich zu unterstützen. Aber auch
neue, junge Ideen für die Gemeinden und Städte MOLs
sollen diskutiert werden. Interessierte junge Leute
können sich in Kürze unter www.julis-mol.de über die
Aktivitäten der Jungen Liberalen in Märkisch-Oderland
informieren.
Die Sekretärin und junge Mutter Christine Juschka,
der Schüler Daniel Walther sowie der Diplom-Finanzwirt
und Hobby-Meteorologe Christian Siemianowski, der
auch Mitglied im Kreisvorstand der FDP in Märkisch-Oderland
ist, bilden einen vielseitigen und engagierten Vorstand
des 2003 gegründeten Kreisverbandes der Jungen Liberalen
in Märkisch-Oderland. Gemeinsam wollen sie das Interesse
junger Leute an liberaler Politik wecken. "Es ist
wichtig, dass sich auch junge Menschen schon politisch
engagieren. Dass die heutige Politikergeneration oft
nicht weit genug in die Zukunft denkt, erleben wir
ja tagtäglich.", sagte Christine Juschka.
+++Langfristige Perspektive für Rathenau-Erbe schaffen+++
Petershagen, 09.02.04
Der FDP-Kreisvorstand führte ein "Krisengespräch"
mit dem Geschäftsführer der Walther-Rathenau-Gesellschaft
in Bad Freienwalde, Reinhard Schmook.
"Wir haben hier eine Krise, die eine akute Gefährdung
der für Mai 2004 geplanten Rathenau-Ausstellung bedeutet",
sagte FDP-Kreisvorsitzende Renate Hausknecht und forderte
Landrat Jürgen Reinking auf, endlich klarzustellen,
wie er sich eine weitere Förderung der Rathenau-Gedenkstätte
vorstellt. "Während die Stadt Bad Freienwalde felsenfest
zu ihrer Gedenkstätte steht, kommt vom Kreis keine
Zusage für ein langfristiges Engagement. Bereits jetzt
sind 16.000 € Fördermittel des Vereins Kulturland
Brandenburg verloren, weil durch Personalstreitigkeiten
den privaten Finanziers keine langfristige Perspektive
gegeben werden konnte. Die gegenwärtig laufenden Bauarbeiten
im Schloss sind dadurch ins Stocken geraten.
Die Freienwalder Rathenau-Erinnerungsstätte ist ein
Gemeinschaftswerk des Kreises MOL und der Rathenau-Gesellschaft,
die bereits 1991 die Walther-Rathenau-Stiftung gegründet
haben. Landrat Reinking hatte im letzten Jahr den
Rückzug des Kreises aus der Gesellschaft angekündigt.
Die FDP fordert, das Thema im Kreistag aufzugreifen.
"Wenn die Erben Rathenaus ihre Ausstellungsstücke
zurückziehen, ist die Ausstellung geplatzt. Außerdem
werden wir keine Fördermittel, z.D. der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz erhalten, wenn keine langfristige
Sicherung existiert", sagte Hausknecht.
Der Landrat und der Kreis müssen sich endlich klar
äußern, weshalb sie diese kulturellen und touristischen
Einmaligkeiten nicht fördern und vermarkten wollen.
Für die FDP gehört Walther Rathenau zu den großen
historischen Gestalten, die in Märkisch-Oderland gewirkt
haben.
"Angesichts des harten Wettbewerbs um Fördermittel
hat das Schloss Bad Freienwalde nur eine Chance, wenn
Stadt, Landrat und Kreistag gemeinsam hinter der Sache
stehen", erklärte Renate Hausknecht abschließend.
+++FDP wählte Kandidaten für den Landtag+++
Petershagen, 18.01.04
Die Liberalen haben auf ihrem Parteitag in Rehfelde
ihre Kandidaten für die Landtagswahl im September
aufgestellt. Kreisvorsitzende Renate Hausknecht erklärte:
"Wir haben in sehr harmonischer Atmosphäre vier ganz
unterschiedliche Persönlichkeiten gewählt, die engagiert
in den Wahlkampf ziehen werden."
Im Wahlkreis 31, der sich teilweise mit dem Oder-Spree-Kreis
schneidet, wurde Lutz Kumlehn, Geschäftsführer eines
Bauunternehmens, gewählt. Kumlehn ist auch Kreisvorsitzender
und Kreistagsabgeordneter im Oder-Spree-Kreis. Für
den Wahlkreis 32 tritt der 41jährige Politikwissenschaftler
Heiko Krause aus Petershagen/Eggersdorf an. Im Wahlkreis
33 werden die Liberalen mit dem Betriebswirt Gordon
Willert aus Fredersdorf-Vogelsdorf an den Start gehen.
Und im Wahlkreis 34 wählte die Mitgliederversammlung
den ehemaligen Polizeipräsidenten von Frankfurt/Oder,
Hartmut Lietsch, der die FDP auch im Kreistag vertritt.
"Wir müssen dafür sorgen, dass der ländliche Raum
mehr Gehör findet", sagte Gordon Willert. "Nur wenn
wir Perspektiven für Landwirtschaft, Tourismus und
Dienstleistungen eröffnen, werden die Menschen hier
bleiben." Eine Genehmigung für den Flugbetrieb in
Neuhardenberg, Ansiedlung von Bundesbehörden in Strausberg
und eine gezielte Förderpolitik "ohne Gießkanne" sind
Themen der Liberalen. Heiko Krause betonte, eine FDP
im Landtag eröffne neue Konstellationen. "Bisher haben
die Bürger nur die Wahl zwischen der großen Koalition
des Stillstands aus SPD und CDU und der Koalition
des Rückschritts aus SPD und PDS. Inzwischen setzt
sich aber die Erkenntnis durch, dass Geld erst erwirtschaftet
werden muss, ehe man es ausgeben kann. Die gegenwärtige
Landesregierung passt eher in die Sendung: ‚Pleiten,
Pech und Platzeck'."
Die Kommunalwahl des letzten Jahres hat der FDP erheblichen
Schub gegeben und die Zahl der Gemeindevertreter nahezu
verdoppelt. Mit diesem Schwung wollen die Liberalen
nun auch die Landtagswahl anpacken.