Petershagen-Eggersdorf, 02.02.12
Das Bundesjustizministerium hat einen Schülerwettbewerb gestartet, der Ideen gegen Rechtsextremismus fördern und auszeichnen will. Jugendliche sollen sich Gedanken machen, was sie ganz persönlich in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Gemeinde gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen können.
„Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist eine Aufgabe von uns allen. Der Ansatz der Justizministerin, auf die Ideen und die Kreativität der Jugendlichen zu setzen, ist hervorragend. Rechtsextremismus muss aus der Mitte der Gesellschaft bekämpft werden. Ich wünsche mir, dass viele Schulen und Schüler aus Märkisch-Oderland an dem Wettbewerb teilnehmen“, sagte der FDP-Kreisvorsitzende Heiko Krause.
Ausgezeichnet werden die besten Ideen und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Bewertet werden die Idee und die Umsetzung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Die Teilnehmer können z.B. ein Video produzieren, eine Webseite gestalten, eine Fotoreportage machen oder einen interessanten Aufsatz schreiben. Wichtig ist, dass deutlich wird, was die Jugendlichen konkret gegen Rechtsextremismus unternehmen wollen und bereits tun.
Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Beiträge können einzeln, als kleine Gruppe oder als ganze Schulklasse eingereicht werden. Die besten Wettbewerbsarbeiten werden von einer Jury ermittelt, der auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angehört. Es gibt Reisen und Geldpreise zu gewinnen. Einzelheiten und weitere Informationen unter: www.gerechte-Sache.de/wettbewerb