Ich wurde am 16.10. 1967 in Neubrandenburg,
Mecklenburg Vorpommern geboren. 1983 zog meine Familie nach Strausberg,
die nächsten 5 Jahre lebte ich im jetzigen Bundesland Brandenburg.
Die markantesten Erinnerungen aus dieser Zeit sind mit meiner Ausbildung
zum Instandhaltungsmechaniker mit Abitur im EKO Eisenhüttenstadt
verbunden. Aufgrund meiner wachsenden Unzufriedenheit mit dem real
existierenden Sozialismus trat ich 1985 aus FDJ und DSF aus, was
auch das Ende meiner Ausbildung bedeutete. Ich arbeitete danach
in verschiedenen Berufen, u. a. als Gießer im Stahlwerk Eisenhüttenstadt,
als Rennbahnpfleger auf der Galopprennbahn Hoppegarten und als Koch
in Berlin, wohin ich 1988 umzog.
Mit der Wende ergab sich für mich die Gelegenheit das Abitur nachzuholen.
Im Anschluss begann ich an der Humboldt-Universität Berlin ein Studium
der Physik, Psychologie und Informatik, dass ich 1998 als Diplom
Psychologe abschloss. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich beruflich
mit der menschenorientierten Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen,
speziell von Technik. Ich arbeitete von 1998 bis 2002 in der Forschung
der DaimlerChrysler AG, wo ich zum Thema "Kontrollüberzeugungen
im Umgang mit Technik" promovierte. Seit 2003 bin ich als freiberuflicher
Psychologe tätig. Derzeit unterrichte ich zudem an der Universität
Leipzig und arbeite in Forschungsprojekten der Humboldt-Universität
Berlin mit. Seit 2006 leite ich die Gruppe "Menschliche und organisatorische
Faktoren" der Deutschen Technologieplattform für Industrielle Sicherheit.
Im Jahr 2005 bezog ich ein Haus in Hönow (Gemeinde Hoppegarten),
das ich zusammen mit meinem Sohn Till (geb. 1990) bewohne. Seit
meiner Rückkehr nach Brandenburg liegt mir die lokale Politik genauso
wie die Landespolitik am Herzen, weshalb ich 2006 in die FDP eintrat
und an der Gründung des Ortsverbandes Hoppegarten mitwirkte, dessen
stellvertretender Vorsitzender ich bin. Seit 2007 bin ich Vorsitzender
des Landesfachausschusses "Soziales, Familie und Gesellschaft" und
Mitglied des Bundesfachausschusses "Soziales".
Ein Motto? Das Leben ist zu komplex um es auf ein Motto zu bringen.
Am ehesten trifft es vielleicht "Leben und leben lassen".