(15.01.12) Der FDP-Kreisverband Märkisch-Oderland dankt dem Landesvorsitzenden und
Landtagsabgeordneten Gregor Beyer für seinen Einsatz für eine transparente
Ausschreibung der Landeslehrstätte Lebus. Die Landesregierung hatte
ursprünglich vorgehabt, die Lehrstätte per Erbbaurechtsvertrag an die
Stiftung "Besser Leben" zu vergeben. Eine Stiftung, die sich noch in der
Gründungsphase befindet und bislang keine Erfahrungen mit Umweltbildung
hat. Über Konzept und Personen der Stiftung gab es praktisch keine
Informationen.
Dank der Proteste der Opposition mit Gregor Beyer an der Spitze
wird der Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen nun eine Ausschreibung
starten.
Ziel der FDP ist es, in Lebus weiterhin Umweltbildung zu betreiben.
Allerdings ist dazu eine erfahrene Organisation notwendig, die zudem nicht
auf ständige Zuschüsse vom Land angewiesen ist.
Die FDP-Fraktion im Kreistag wird sich demnächst mit Gregor Beyer treffen,
um das weitere Verfahren zu besprechen.
Der diesjährige Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbandes Märkisch-Oderland fand am 6. Januar im Hotel „Fora“ in Fredersdorf statt. Im Gegensatz zur Gesamtlage der Liberalen war nicht nur die Stimmung gut, sondern auch die Rahmendaten sind positiv. Kreis- und Landesverband sind finanziell so gut aufgestellt wie lange nicht und die Vorstände arbeiten inhaltlich und auch menschlich super zusammen.
Die gefühlte Situation in Deutschland weicht von der realen Lage deutlich ab: „Deutschland hatte 2011 eines der besten Jahre seiner Geschichte. Niedrigste Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren, höchste Beschäftigungsquote, steigende Beschäftigungschancen für Jugendliche und Ältere und das mitten in der Euro- und Schuldenkrise. Niemand kann leugnen, dass daran auch die FDP einen Anteil hat“, sagte FDP-Kreisvorsitzender Heiko Krause.
Gastredner Dietrich Harms von der Sparkasse Märkisch-Oderland zeichnete noch einmal die Linien der Eurokrise nach und machte deutlich, dass die Sparkasse sich an riskanten Finanzgeschäften nicht beteiligt hat. Es gehe vor allem darum, europaweit Schulden abzubauen und sich unangreifbar für Negativ-Spekulationen zu machen. Man solle auch nicht zu viel Gewicht auf die Beurteilung von Rating-Agenturen legen, sondern das Kerngeschäft mit der Realwirtschaft fortführen. „Das Modell der Sparkassen hat sich in Deutschland bewährt und darf nicht einer EU-Gleichmacherei geopfert werden“, sagte Harms.
Grußworte überbrachten Klaus Schuster, Mitglied des Präsidiums der FDP Brandenburg, der auf die starken inhaltlichen Beiträge des Kreisverbandes Märkisch-Oderland hinwies und Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Lehmann.
Die Gäste des Neujahrsempfanges sammelten zudem für die Krebshilfe Märkisch-Oderland. Deren Vorsitzende Anja Frohloff stellte den Verein vor und nahm die Unterstützung dankend an.
v.l.n.r.: Klaus Schuster, Heiko Krause, Klaus-Dieter Lehmann, Dietrich Harms